Multiscreen Workshop an der HfG

Ende März hatten wir an der Hochschule einen sehr interessanten 2-tägigen Workshop zum Thema „Multiscreen Strategien“ mit Christophe Stoll und Johannes Schardt vom Precious Design Studio aus Hamburg (@preciousforever). Das ist quasi genau unser Thema! Deshalb hatten wir uns auch fast ein halbes Jahr um den Workshop bemüht (was sich letztlich gelohnt hat)! Die beiden wurden noch begleitet von Martin Jordan aus Berlin.

Foto von Martin Jordan

Christophe und Johannes haben uns in einer sehr anschaulichen Präsentation Einblick in ihre Arbeitsweise gegeben. Die beiden stellten verschiedene Multiscreen Patterns vor und zeigten viele Beispiele rund um das „Ecosystem of Screens“ und Transmedia Storytelling. Teilweise haben wir kontrovers über Chancen und Risiken in der zukünftigen von unterschiedlichsten Devices überfluteten Digitalen Gesellschaft diskutiert. Zuhören und Selbermachen haben sich regelmäßig in optimalem Verhältnis abgewechselt.

Wir starteten mit einem Jumbotron-Experiment, das sogar funktioniert hat (was angeblich nicht immer der Fall ist). Anschließend entwickelten wir in Kleingruppen Konzepte rund um das Thema „TV 2.0“ (also wie Fernsehen in Zukunft aussehen könnte), befragten Personen im weiteren Umfeld der HfG nach deren typischen Tagesabläufen (Customer Journey Survey) und erarbeiteten auf dieser Basis unterschiedliche Lösungsansätze für potentielle Multiscreen Anwendungen. Am zweiten Tag sammelten wir mögliche Anwendungsfelder in denen unterschiedliche Screens bzw. Endgeräte (vorwiegend Smartphone, Tablet-PC, Laptop und TV-Gerät) Sinn machen und diskutierten daraus resultierende Fragestellungen und Probleme für die Nutzer („Wollen die Menschen überhaupt rund um die Uhr mit unterschiedlichen Screens konfrontiert werden?“ „Ist das ein Vorteil oder wird es irgendwann einfach zuviel?“). Als Schwerpunkt konzentrierten wir uns auf das Anwendungsfeld Schule. Obwohl die Zeit bis zur Abreise der beiden relativ kurz war, konnten wir noch einige interessante Ideen für die „Schule 2.0“ anskizzieren. Schade, dass die zwei Tage so schnell vorbei waren. Wir hätten gerne noch weiter gemacht…

Am Ende waren wir uns jedenfalls einig, dass der Workshop für alle neuen Input gebracht hat und die Relevanz von guten Multiscreen-Konzepten zunehmen wird. Auch Valentin und ich konnten unsere bisherigen Rechercheergebnisse um einige neue Erkentnisse und Ideen ergänzen.

Weitere Informationen zum Workshop gibt es auf der Website von precious (der Ablauf in Gmünd war ähnlich zu dem dort vorgestellten).

Einige der folgenden Fotos sind von Martin Jordan. Danke an dieser Stelle!

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Senior UX Designer (at TeamViewer), UI Architect, Multiscreen Evangelist, Speaker and Author (Multiscreen UX Design). I love the Web, my family and Football Culture.

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Veröffentlicht in Multiscreen

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